Wie viele Züge hat eine Zigarette und wie lange raucht man folglich an einer Zigarette? Bevor man hier nach einer pauschalen Antwort fragt - die wohlgemerkt lediglich ein Durchschnittswert sein kann -, könnte man eher fragen, wovon die Anzahl der Züge einer Zigarette abhängt.
Wovon hängt die Anzahl der Züge einer Zigarette ab?
Im Grunde sind es vier wesentliche Faktoren, welche die Anzahl der Zigarettenzüge maßgeblich beeinflussen:
- Zugverhalten: Längere oder kräftigere Züge verringern die Gesamtanzahl.
- Zigarettenlänge/Tabakmenge: Slim- und Short-Zigaretten brennen schneller ab.
- Filter: Die Filterstärke beeinflusst die Rauchgeschwindigkeit.
- Wind & Umgebung: Im Freien brennt eine Zigarette schneller ab als in geschlossenen Räumen.
Raucher mit einer sanften Zugtechnik kommen oft auf 10–12 Züge, während jene, die stärker ziehen, eine Zigarette meist nur mit 6–8 Züge konsumieren.
Eine Zigarette hat im Durchschnitt 8-12 Züge
Im Durchschnitt wird eine Zigarette durch 8 bis 12 Züge konsumiert - wenn sie normal geraucht wird. Eine Zigarette brennt damit in etwa 5 bis 7 Minuten lang, wobei jeder (Lugen-)Zug durch Inhalation ca. 40 bis 70 Milliliter Rauch in die Lunge befördert.
💡 Eine Schachtel mit 20 Zigaretten entspricht demnach 160 bis 240 Zügen – wobei dadurch Rauch-Mengen zwischen 320 und 840 Milliliter inhaliert werden.
Vergleich: Wie viele Züge hat eine E-Zigarette?
Bei der E Zigarette lässt sich die Zuganzahl ebenso im Durchschnitt bestimmen. Diese wird von diversen Herstellern auch auf den Produktverpackungen angeschrieben.
So gilt für Einweg-E-Zigaretten je nach Modell, dass diese mit 600 und 2000 Züge konsumiert werden. Das entspricht in etwa 2 bis 3 respektive 10 Schachteln herkömmlicher Zigaretten – allerdings mit sehr unterschiedlicher Nikotinaufnahme.
>> Hier erfährst du wie viel Nikotin eine Zigarette hat
| Durchschnittliche Züge | Entspricht ca. Zigaretten | |
| Einweg E-Zigarette | 600/2000 | 50-75/167-250 |
| Pod-System | 400-800 | 34-100 |
| Klassische Zigarette | 8-12 | 1 |
Gesundheitlicher Aspekt - jeder Zug zählt!
Die klassische Tabakzigarette gilt als die ungesündeste Form des Nikotinkonsums. Geht es darum, den Konsum einzudämmen, zählt sohin jeder Zug. Eine alternative, weniger schädliche Konsumform bieten hier Snus, da die Nikotinzufuhr so ohne Belastung der Lunge über die Mundschleimhaut geschieht.
>> Lies hierzu gerne: Tobacco Harm Reduction: Nikotinbeutel als sicherere Nikotinprodukte?
Wer also seinen Rauchkonsum verringern, aber nicht auf Nikotin verzichten möchte oder kann, hat so immer noch die Möglichkeit, auf Snus respektive tabakfreie Nikotinbeutel umzusteigen.
Was dabei hilft, den Rauchkonsum zu reduzieren
Wer schon nach der Anzahl an Zügen einer Zigarette fragt, kann dies gleich auch dafür nutzen, um seinen Konsum bewusster zu gestalten. Die zuvor erwähnten ml-Rauchmengen, die pro Zigarette in die Lunge gelangen, können folglich verdeutlichen, inwieweit man seine Lungengesundheit mit Zigaretten belastet. Denn dies wissen wohl die meisten: Im Zigarettenrauch sind unzählige schädliche und sogar krebserregende Stoffe enthalten.
Während des Rauchens bewusster auf seine Zugtechnik und die Anzahl an Zigarettenzügen zu achten, mag so vielleicht stärkere Anreize schaffen, um gar mit dem Rauchen aufzuhören. Und neben gängigen Mitteln aus der Nikotinersatztherapie könnte man hier eben mit Snus, im Sinne einer rauchfreien, weniger schädlichen Alternative dem Drang nach der Zigarette entgegenwirken.
>> Lies hierzu gerne auch: Nikotinentzug: Symptome, Dauer und Hilfe
Sowie jeder Zug im Sinne der gesundheitlichen Aspekte zählt, lassen sich mit Snus auch über eine alternative, eben rauchfreie Konsumquelle gesundheitsschädliche Rauchzüge einsparen. Wer den Umstieg sohin im Sinne des Vermeidens schädlicher Rauchzüge schafft, dem wird es seine Lunge schließlich auch danken.