Nikotinsucht - Alles was du wissen musst

Nikotinsucht

Es ist schwierig, von der Nikotinabhängigkeit loszukommen. Die psychische Abhängigkeit kann noch viele Monate oder sogar Jahre andauern, nachdem die körperliche Abhängigkeit verschwunden ist.

Wenn Sie nicht allein mit dem Rauchen aufhören können, empfehlen wir Ihnen, den körperlichen Entzug mit einem Nikotinersatzprodukt wie Pflastern oder Kaugummi zu überwinden. Die psychische Abhängigkeit zu überwinden, wird jedoch ohne Hilfe sehr viel schwieriger sein

Nikotinsucht: Eine Beschreibung

Im Laufe der Jahre hat die Werbung Raucher als attraktive, frei denkende Menschen dargestellt. Die Menschen erinnern sich an dieses Bild, obwohl sie über die Gefährlichkeit des Rauchens aufgeklärt werden sollen.

Die meisten Raucher sind zwar nur wegen des Nikotins süchtig, aber der Körper und die Psyche der Tabakkonsumenten werden durch die chemische Substanz der Pflanze beeinflusst. In manchen Köpfen können Zigaretten eine belebende Wirkung haben.

Der Versuch, den Tabakkonsum zu reduzieren oder ganz aufzuhören, ist für einen Raucher eine schwierige Aufgabe. Die Wünsche einer Person werden mit dem Rauchen selbst verknüpft, und selbst die besten Absichten können nicht erfüllt werden, weil das unerbittliche Verlangen sie überwältigt.

Der Stress baut sich in denjenigen auf, die gegen sich selbst kämpfen, da der Griff zur Zigarette automatisch erfolgt, um ein gewisses Bedürfnis zu befriedigen

Nikotinsucht: Passivrauchen

Der Rauch von Zigaretten kann sowohl für Raucher als auch für Passivraucher gefährlich sein. Frauen sollten während der Schwangerschaft wegen der gefährlichen Auswirkungen auf ihr ungeborenes Kind nicht rauchen. Mit jeder Zigarette, die Sie rauchen, erhöht sich das Risiko einer Frühgeburt, eines Babys mit niedrigem Geburtsgewicht und von SIDS. Für rauchende Mütter kann diese Aufnahme erheblich sein, da Nikotin in einer viel höheren Konzentration in die Muttermilch übergeht.

Nikotinsucht: Wie viele sind betroffen?

Etwa 29 % der Erwachsenen in Deutschland rauchen. Das sind etwa 20 Millionen Menschen. Bei den Männern greifen etwa 31 % zu Zigaretten, bei den Frauen sind es etwa 26 %. Bei den 12- bis 17-Jährigen ist der Anteil der Raucher seit 2001 deutlich zurückgegangen: Damals lag er bei 28 Prozent, 2014 bei knapp 10 Prozent. Die Raucherquote bei Jungen (11 %) ist etwas höher als bei Mädchen (9 %).

Der größte Teil des Tabaks wird in den USA in Form von Zigaretten konsumiert, unabhängig davon, ob sie Filter enthalten oder aus einem vorverpackten Material hergestellt sind. Zigarillos, Zigarren, Pfeifen, Schnupftabak und Wasserpfeifen machen einen kleineren Prozentsatz des Tabakkonsums aus.

Nikotinsucht: Giftiger Dunst

Tabak wird aus den getrockneten Blättern der Tabakpflanze hergestellt. Rauchen, Kauen oder Schnupfen sind die einzigen Möglichkeiten, Tabak nach seiner Verarbeitung zu sich zu nehmen.

Der aktivste Bestandteil des Nikotins kann zu einer hohen Konzentration giftiger Chemikalien führen, je nachdem, wie der Tabak zubereitet wurde und aus welcher Region er stammt.

Durch das Einatmen von Tabakrauch ist der Raucher neben Nikotin noch vielen anderen schädlichen Substanzen ausgesetzt. Mehr als 40 dieser Stoffe haben sich bei Ratten und Mäusen als krebserregend erwiesen, aber die Forschung hat keinen kausalen Zusammenhang zwischen Tabakrauchen und Krebserkrankungen bei gesunden Erwachsenen hergestellt.

Nikotinsucht: Untersuchungen und Diagnose

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie an einer Tabakabhängigkeit leiden, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Zur Diagnose der Nikotinsucht wird der Arzt Ihnen Fragen zu Ihrem Tabakkonsum stellen. Der Fagerström-Fragebogen hat sich als sehr nützlich erwiesen.

Ein Arzt wird den körperlichen Gesundheitszustand untersuchen, um festzustellen, ob die Nikotinabhängigkeit negative Auswirkungen hat. Dies kann eine Behandlung erforderlich machen, was bei der Raucherentwöhnung berücksichtigt werden sollte.

Bei schwerer Nikotinabhängigkeit wird eine Therapie empfohlen. Für Menschen, die mit der süchtigen Gewohnheit des Zigarettenrauchens zu kämpfen haben, gibt es auch weniger intensive Hilfsmaßnahmen. Der Arzt kann über alle Produkte zur Raucherentwöhnung informieren, die für Menschen angeboten werden, die in ihrem Alltag mit einer Sucht zu kämpfen haben.

Nikotinsucht: Behandlung

Es gibt verschiedene Methoden zur Behandlung der Nikotinsucht, darunter Nikotinpflaster und Psychotherapie. Die Tabakabhängigkeit gilt jedoch nicht als offizielle Krankheit, sondern ist lediglich ein selbstschädigendes Verhalten.

Die Krankenkassen müssen die Behandlung der Nikotinsucht übernehmen, da sie als Krankheit gilt. Einige Ärzte fordern, dass die Kosten für die Raucherentwöhnung von den Krankenkassen übernommen werden.


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